Archiv für Februar 2014

Prozess der Kienitzer-95-WG morgen verschoben

Der Prozess wurde kurzfristig wegen Krankheit der Richterin um ca. 2 Monate verschoben, die Kundgebung ist daher auch abgesagt. Neuer Termin ist der 2.4.2014, selbe Zeit, selber Ort.

Einladung zum nächsten Prozess der Kienitzer-95-WG

Und nun ist es mal wieder so weit, unseren Freund*innen aus der Kienitzer 95 wird keine Ruhe gegönnt: Diesmal ist es eine Klage auf Zahlung gegen die sie sich verteidigen müssen; diese geht Hand in Hand mit der vorherigen sowie der anstehenden Räumungsklage. Beim letzten Prozess konnten wir alle zusammen einen Gewinn erkämpfen, wobei hierfür schon eine Revision vor dem Landesgericht angekündigt wurde. Weiterhin steht der Kläger wohl nicht so auf Öffentlichkeit, denn nach dem letzten Gerichtstermin nutzte er die Mobilisierung „gegen ihn“ als Kündigungsgrund, von daher: Lieber Herr Merkel, Wohnraum in unserer Stadt ist ein spannendes Thema, also werden wir auch bei ihrem nächsten Auftritt mit im Gerichtssaal sitzen… falls ihnen das unangenehm sein sollte, suchen sie sich doch eine sinnvollere Beschäftigung, als Menschen zu verdrängen.

Amtsgericht Neukölln, 26. Februar um 10:00 Uhr ist Prozessbeginn, aber wir schlagen vor, uns schon ab 09:00 Uhr zu einer kleinen Kundgebung zu treffen, um und 09:30 Uhr das Gerichtsgebäude zu entern.

Hier geht’s zur Vorgeschichte:

http://vierundvierzig.blogsport.de/2013/10/21/kienitzer-95-wg-einladung-zum-gerichtsprozess/

http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/2013/10/29/mieter_innen-solidaritaet-vor-gericht/

Zwangsräumung in Kreuzberg

Während die Mieten ohne Ende steigen, verschlechtern sich gleichzeitig unsere Arbeitsbedingungen. Beschissene Arbeitsverträge oder gar keine, bei beschissenen oder nicht ausbezahlten Löhnen, wie z.B. in der Tourismusbranche führen dazu, daß wir unsere Miete nicht mehr bezahlen können. Haben wir erstmal nen Mietrückstand, droht auch schon die Zwangsräumung. Diese wird in Berlin ca 20 Mal am Tag von Gerichtsvollzieher_innen durchgesetzt. Es droht die Obdachlosigkeit. Und hast du keine Wohnung kriegst du keinen Job. Ohne Job kriegst du kaum noch ne Wohnung in Berlin. Auch der Nerv und die Willkür beim Jobcenter sind das Gleiche, egal ob du Wohnunggeld brauchst oder man dir den nächsten miesen Job aufdrücken will. Der Kampf für Wohnraum und Einkommen gehört zusammen. Letzte Woche vor dem Amadeus-Hostel und am

*Dienstag, den 18.02.2014 vor der Reichenbergerstrasse 73*,

wo eine Mieterin um *10 Uhr 30* geräumt werden soll.

*Wohnungen und Einkommen für alle!*

*Keine Zwangsräumung nirgendwo!*